Category Archives: Translation

alba – lateinamerika lesen 11

Gerade erschienen ist die Ausgabe 11 der großartigen Berliner Zeitschrift alba – lateinamerika lesen im neuen Layout. Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich mit einem kleinen Text über den Dichter-Übersetzer Erich Arendt beitragen durfte. alba 11

Von der Redaktion:

‘Wir sind da’ ist das Leitmotiv dieser Ausgabe, in der Autorinnen in der Überzahl sind. Auf der Suche nach guter Literatur sind wir auf sie gestoßen, und fragten: Sind Kategorien wie ‘weibliches Schreiben’ noch angemessen oder lassen die Texte sie hinter sich? Im Gespräch mit Rocío Cerón und im Panorama suchen wir nach Antworten, vor allem aber lassen wir die Texte für sich sprechen. Wir sind da. Und das in bester Gesellschaft.

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Argentinische Erzählerinnen – Narradoras argentinas

andruetto erzählerinnenArgentinische Erzählerinnen des 20. Jahrhunderts. Herausgegeben, mit Kurzbiographien und einem Vorwort versehen von María Teresa Andruetto, Berlin: trafo 2014, 234 S., ISBN 978-3-86464-046-9

[Aus dem Vorwort von María Teresa Andruetto:]
“Die vorliegende Anthologie bietet einen Überblick über Erzählerinnen der argentinischen Literaturszene der zweiten Hälfte der 20. Jahrhunderts bis hin zur Gegenwart. Sie versammelt Vertreterinnen verschiedener Generationen und unterschiedlicher sozialer wie kultureller Herkunft. Einige von ihnen bilden wahre Säulen des weiblichen Schreibens in Argentinien, andere sind nach großer öffentlicher Anerkennung heute fast in Vergessenheit geraten, wieder andere genießen bis heute in ihrer Heimat ‚Kultstatus‘. ”

Mit Texten von Tununa Mercado, Lilia Lardone, Luisa Axpe, Delia Crochet, Andrea Rabih, Estela Smania, Irma Verolin, Amalia Jamilis, Patricia Suárez, Paula Wajsman, Liliana Heker, Marta Ortiz, Angélica Gorodischer, Liliana Heer, Esther Cross, Libertad Demitrópulos und Elvira Orphée.

Die deutschen Übersetzungen entstanden im Wintersemester 2011/12 und Sommersemester 2012 im Rahmen meiner Lehrveranstaltung zum Literaturübersetzen am Fachbereich 06 Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim.

Großes Dankeschön an alle Beteiligten, die dieses wunderbare Übersetzungsprojekt möglich gemacht haben: María Teresa Andruetto, die Erzählerinnen, der trafo Verlag, die ÜbersetzerInnen.

Hier ein kurze Buch- und Projektbeschreibung.


Wir sind bereit!

WIR_SIND_BEREIT_Cover_WebZur Frankfurter Buchmesse im Oktober 2013 erschien im Berliner Verlag Lettrétage die von Marlen Eckl herausgegebene Anthologie junger brasilianischer Prosa Wir sind bereit.

Darin enthalten sind Erzählungen von Állex Leilla, Ana Paula Maia, André de Leones, Antonia Pellegrino, Antonio Prata, Antonio Xerxensky, Carlos de Brito e Mello, Carlos Henrique Schroeder, Carol Bensimon, Cecilia Giannetti, Chico Mattoso, Flávio Izhaki, Helder Caldeira, Julian Fuks, Luis Henrique Pellanda, Marcelo Benini, Marcio Renato dos Santos, Mariel Reis, Olavo Amaral, Paloma Vidal, Rafael Bán Jacobsen, Oliveira Lima Taufick, Ricardo Lísias, Tércia Montenegro, Tom Correia, Walther Moreira Santos und Whisner Fraga.

Die Übersetzungen ins Deutsche wurden von Studierenden des Fachbereichs 06 Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim erstellt. Die Projektleitung lag bei mir, auch durfte ich selbst einige Texte übersetzen. Weitere Übersetzungen stammen von Wanda Jakob und Michael Kegler. Anerkennung und Dank gelten allen Übersetzerinnen und Übersetzern sowie insbesondere Michael Kegler für sein wunderbares Lektorat! (Projektinfo)

Wir sind bereit. Junge Prosa aus Brasilien
Hg. Marlen Eckl. Berlin: Lettrétage 2013
ISBN 978-3981206272 / 3981206274, 12,90 €


Neues vom Fluss: Anthologie in Germersheimer Übersetzung

Im Umfeld des Argentinien-Schwerpunkts der Frankfurter Buchmesse 2010 hat sich die Abteilung Spanisch/Portugiesisch des FTSK an der Übersetzung einer Anthologie junger SchriftstellerInnen aus der La-Plata-Region beteiligt.

Neues vom Fluss. Junge Literatur aus Argentinien, Uruguay und Paraguay wurde von Timo Berger herausgegeben und ist im Berliner Verlag Lettrétage erschienen.

Die Übersetzung der 27 in dem Band versammelten Erzählungen wurde von 29 Studierenden des FTSK besorgt. Koordiniert wurde das Projekt im WiSe 2009/10 und SoSe 2010 von Dr. Eva Katrin Müller und Dr. Marcel Vejmelka.

Weitere Informationen auf den Seiten des FTSK.


Jorge Amado nas duas Alemanhas

capa_pqMarcel Vejmelka: A obra de Jorge Amado nas Alemanhas Oriental e Ocidental: suas recepções e traduções.
Publicado na Coleção Casa de Palvras, em co-edição da Fundação Casa de Jorge Amadoe da Oiti Editora, Salvador da Bahia, 2008. ISBN 978-85-7278-117-6

O livro nas páginas da FCJA/Casa de Palavras

Sobre o livro:
“A tradução como re-formação de uma obra, talvez, possa descrever o processo a ser analisado neste trabalho. Tanto na Alemanha Oriental quanto na Alemanha Ocidental, a obra de Jorge Amado foi traduzida quase por completo. Dois estados alemães, duas vezes o nome Jorge Amado, designando diferentes obras. Depois da reunificação alemã, em 1990, as duas obras foram reunidas numa só.
O que é essa obra, respectivamente, no Brasil, na Alemanha Ocidental, na Alemanha Oriental e na Alemanha reunificada? O que designa, respectivamente, o nome Jorge Amado?”


Jubiläumsausgabe: João Guimarães Rosa – Mein Onkel der Jaguar

Mein Onkel der Jaguar

João Guimarães Rosa:
Mein Onkel der Jaguar.
Aus dem brasilianischen Portugiesisch von Curt Meyer-Clason, mit einem Nachwort von Walnice Nogueira Glavão. Sonderausgabe hg. von Ligia Chiappini und Marcel Vejmelka.
Erschienen im trafo Literaturverlag, Berlin, 2009, ISBN 978-3-89626-825-9 (zum Verlag)
Umschlagbild von Alex Flemming (homepage des Künstlers)

Über das Buch:
In einer Hütte im brasilianischen Hinterland des Sertão erzählt ein mestizischer Einsiedler seinem unsichtbaren und stummen Gast während einer Nacht und in einem ununterbrochenen Redefluss davon, wie er sich vom Jaguarjäger zu einem Menschen jagenden Jaguar gewandelt hat.
Diese Erzählung über eine sich zwischen der europäischen und indigenen Kultur verlierenden Existenz, über die „Tragödie der Auslöschung und der Konstitution von Kulturen“ bildet einen der Höhepunkte im Werk des Brasilianers João Guimarães Rosa (1908-1967). Das Jahr seines 100. Geburtstags bildet den Anlass, sie in der Übersetzung von Curt Meyer-Clason dem deutschsprachigen Lesepublikum wieder zugänglich zu machen.
Begleitet wird die Erzählung von einem Nachwort von Walnice Nogueira Galvão. Ihre Lektüre der „Unmöglichen Rückkehr“ des Protagonisten und Erzählers zu den Ursprüngen seiner von allen ethnischen, sozialen und kulturellen Elementen der Kolonisierung und Entstehung Brasiliens durchkreuzten Existenz gilt als eine der erhellendsten Deutungen dieses Textes.