Category Archives: Kulturwissenschaft

FuLia / UFMG: “Futebol e política no mundo lusófono”

Conseguimos! Menos de um ano depois do XII Encontro dos Lusitanistas Alemães em 2017, em Mainz, e poucos dias antes do início da Copa na Rússia, temos o prazer de lançar o novo número (v.3/n.1) da revista FuLia / UFMG (v.3, n.1 – 2018).

O dossiê “Futebol e política no mundo lusófono”, organizado por Elcio Loureiro Cornelsen e Marcel Vejmelka, contém as contribuições dos participantes na seção homônima do Encontro de Mainz (Sebastian Knoth, Thomas Weißmann, Cláudia Fernandes, Marcel Vejmelka, Augusto Sarmento Pantoja, Clemens van Loyen, Tânia Sarmento Pantoja, Elcio Loureiro Cornelsen).

Clique na capa para acessar a revista, e boa leitura!

Geschafft! Weniger als ein Jahr nach dem 12. Deutschen Lusitanistentag 2017 in Mainz und wenige Tage vor dem Beginn der WM in Russland freuen wir uns, die neueste Ausgabe der Zeitschrift FuLia / UFMG (v.3, n.1 – 2018) präsentieren zu können.

Das von Elcio Loureiro Cornelsen und Marcel Vejmelka herausgegebene Dossier “Fußball und Politik in der portugiesischsprachigen Welt” enthält die Beiträge der gleichnamigen Sektion des Lusitanistentags (von Sebastian Knoth, Thomas Weißmann, Cláudia Fernandes, Marcel Vejmelka, Augusto Sarmento Pantoja, Clemens van Loyen, Tânia Sarmento Pantoja, Elcio Loureiro Cornelsen).

Ein Klick auf das Cover führt zur Zeitschrift. Viel Freude beim Lesen!

(Imagem da capa / Coverbild: Alexandre Junior)

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Brasilianische Spielkunst

Es ist geschafft! Sozusagen in der Nachspielzeit der Verlängerung erscheint nun der Sammelband zur wunderbaren Tagung “Concentração acadêmica – Lingua, literatura e futebol no Brasil / WM-Vorbereitung – Sprache, Literatur und Fußball in Brasilien” (Tagungsbericht), die 2014 in Germersheim stattfand:

Marcel Vejmelka (Hg.): Brasilianische Spielkunst. Untersuchungen zu Kultur und Sprache im “Land des Fußballs” und darüber hinaus. Berlin trafo 2018, 193 S., Lateinamerika-Studien Bd. 4, ISBN 978-3-86464-078-0 (hier geht es zum trafo-Verlag)

Das großartige Umschlagbild „A História das Copas (1970)“ stammt von André Fidusi und ist der Serie A história minimalista das Copas do Mundo entnommen. Ein großes Dankeschön auch an dieser Stelle für seine freundliche Nutzungsgenehmigung!

Aus dem Klappentext:

Brasilien und der Fußball bilden eine außergewöhnliche, in ihrer Vielfalt und Faszination einzigartige Verbindung. Jede kulturelle und sprachliche Erfahrung in und mit Brasilien wird früher oder später auch vom Fußball erfüllt, sei es in Gesprächen, in den Medien, in unterschiedlichsten Bildsprachen und Symbolsystemen, sei es in der Präsenz des Spiels und seiner Mythen in so gut wie allen Lebensbereichen. Diese Faszination ist weit davon entfernt, pittoreskes Beiwerk oder naive Exotik zu sein. Sie hat tief gehende, in großen Teilen problematische, konfliktive und sogar bis heute schmerzende Ursprünge in der Geschichte Brasiliens und seiner Menschen.

Inhalt:

Marcel Vejmelka:
Vorwort – Brasilien und der Fußball, ein Blick von den universitären Rängen

Georg Wink:
„… e sobretudo jogado com os pés!“ – Lima Barretos Polemik gegen das Fußballspiel

Vinícius Mariano de Carvalho:
Die Fußball-Chroniken von José Lins do Rego, Schlüsselfigur des Regionalismus und glühender Anhänger von Flamengo

Marcel Vejmelka:
Der Fußball als Bühne bei Nelson Rodrigues

Claudio Cezar Henriques:
Lexikologie, Stilistik und Fußball am Beispiel der Fußball-Chroniken von Nelson Rodrigues

Yvonne Hendrich:
O tal estilo “latino-europeu-africano“ – Der lusotropikalistische Diskurs in der portugiesischen Sportpresse der 1960er Jahre

Jannis Harjus:
Expressive Intonation bei Fußballkommentatoren in Weltmeisterschassprachen


Publikationen zu Brasilien 2013

Im Umfeld des brasilianischen Gastlandauftritts auf der Frankfurter Buchmesse 2013 sind auch im wissenschaftlichen Bereich zahlreiche neue Titel erschienen. Zu einigen hatte ich die Freude und Ehre mit Texten beizutragen:
No âmbito da Feira do Livro em Frankfurt, edição de 2013 com o Brasil como convidado de honra, também saíram vários títulos acadêmicos. Para alguns eu tive o prazer e a honra de contribuir com textos meus:

Vervuert BrasilBirle, Peter (Hg.):
Brasilien. Eine Einführung
Frankfurt, 2013, Vervuert, 300 S., € 19.80
Bibliotheca Ibero-Americana ; 151
ISBN: 9783865277824

Verlagsinfo: Die in diesem Band enthaltenen Artikel stellen kompakt und wissenschaftlich fundiert aktuelle Informationen zu Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur Brasiliens zusammen.
Weitere Informationen (u.a. Inhaltsverzeichnis) bei Vervuert.

 

 

vervuert novas vozesKlengel, Susanne; Quandt, Christiane; Schulze, Peter W.; Wink, Georg (Hg.):
Novas vozes. Zur brasilianischen Literatur im 21. Jahrhundert.
Frankfurt, 2013, Vervuert, 368 S., € 28.00
Bibliotheca Ibero-Americana, 153
ISBN: 9783865277923

Verlagsinfo: Nach einem Überblick über die zeitgenössische brasilianische Literatur wird in Einzelstudien das weite Feld der brasilianischen Gegenwartsliteratur sondiert, ohne dabei wertende Grenzziehungen oder eine Kanonisierung vorzunehmen.
Weitere Informationen (u.a. Inhaltsverzeichnis) bei Vervuert.

 

 

Lancamento-Cinco-Seculos-de-Relacoes-Brasileiras-e-Alemas-Sao-Paulo-SP-18-09Willi Bolle, Eckhard Kupfer (Hg.):
Fünf Jahrhunderte deutsch-brasilianische Beziehungen / Cinco séculos de relações brasileiras e alemãs.
São Paulo: Editora Brasileira de Arte e Cultura 2013

[Information des Goethe-Instituts:] Zum Deutschlandjahr in Brasilien hat das Martius-Staden-Institut ein Buch mit dem Titel „Fünf Jahrhunderte deutsch-brasilianische Beziehungen“ herausgegeben. Professor Willi Bolle von der Universität São Paulo (USP) und Eckhard E. Kupfer, Leiter des Martius-Staden-Instituts, haben 23 namhafte Autorinnen und Autoren eingeladen, in populärwissenschaftlichen Beiträgen ein halbes Jahrtausend deutsch-brasilianischer Geschichte in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zu beleuchten: von Hans Stadens Abenteuer im 16. Jahrhundert bis zur Unterbrechung der bilateralen Beziehungen im Jahr 1942.


Besser leben: Bad habits – Schlechte Angewohnheiten

Schlechte Angewohnheiten – Eine Anthologie 1750–1900

Herausgegeben von Bernhard Kleeberg

Berlin: Suhrkamp 2012 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)

ISBN: 978-3-518-29602-8

[Verlagstext:]

Sie sind arbeitsscheu und abergläubisch, bilden sich nicht und zeugen zu viele Kinder, sie spielen, trinken und rauchen: Solche und ähnliche Qualifizierungen vermeintlich typischen Verhaltens der »anderen« – seien es Angehörige fremder Ethnien, Nationen oder der Unterschicht – verbinden sich häufig mit dem Hinweis, hier seien schlechte Angewohnheiten zur zweiten Natur geraten. In Kontexten der Fremd-, aber auch der Selbstdisziplinierung dienen »schlechte Angewohnheiten« der Markierung von Grenzen: der Willenskraft, der sittlichen Reife, der Klasse oder gar der Zivilisation, legitimiert unter anderem über wissenschaftliche, religiöse oder politische Wahrheitsinstanzen. Diese kommentierte Anthologie entfaltet die Wissensgeschichte dieser äußerst einflußreichen Diskursfigur anhand paradigmatischer Texte unter anderem von Montesquieu und Hume, Salzmann und Knigge, Lombroso und Ortiz.


Neu erschienen: Identität in den Kulturwissenschaften

Sonja Altnöder, Martin Lüthe, Marcel Vejmelka (Hg.): Identität in den Kulturwissenschaften. Perspektiven und Fallstudien zu Identitäts- und Alteritätsdiskursen. Trier: WVT 2011 (Giessen Contributions to the Study of Culture, Bd. 5)

Der Band Identität in den Kulturwissenschaften beleuchtet Konstruktionen von Identität aus interdisziplinärer Sicht und bietet einen Überblick über aktuelle Perspektiven in zeitgenössischen Identitäts- und Alteritätsdiskursen. Individuelle und kollektive Identitäten können heute nicht ohne ihre Gegenstücke, Alteritäten, gedacht werden; in der Tat sind diese beiden zentralen Kategorien geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung eng miteinander verflochten. Darüber hinaus stehen Identitäten und Alteritäten stets in wechselseitiger Beziehung mit den kulturellen Kontexten, innerhalb derer sie entstehen und die sie selbst miterschaffen. So befinden sich Identitäten und Alteritäten in einem andauernden Prozess des Werdens und Entstehens, der in diesem Buch aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht wird. In sechs thematischen Sektionen nehmen ProfessorInnen, Post-DoktorandInnen und DoktorandInnen aus fünf Ländern unterschiedliche Erfahrungen von Identitätsbrüchen und Identitätsverlusten ebenso in den Blick wie die vielschichtigen Bedeutungen von Raum/Räumlichkeit, Körper/Körperlichkeit oder den neuen Medien auf die Konstruktionen von Identitäten und Alteritäten. Eine historische Dimension zieht sich von der Moderne bis in die zeitgenössische Postmoderne. Auf diese Weise verschafft der vorliegende Band wichtige Einblicke sowohl in die aktuellen Identitäts- und Alteritätsdiskurse wie auch in die kulturwissenschaftliche Forschung.